Death Valley Nationalpark

Nachdem wir in Las Vegas den Grand Circle “geschlossen” haben geht es für uns nun wieder zurück nach Kalifornien. Der Death Valley Nationalpark ist unser letzter Nationalpark auf unserem Roadtrip durch die USA.

Funeral Mountains Wilderness

Doch bevor wir das Tal des Todes besuchen, verbringen wir noch eine Nacht kurz vor dem Nationalpark in der Funeral Mountains Wilderness. Das bedeutet auf Deutsch Begräbnis Berge Wildnis. Dafür ist unser kostenfreier Stellplatz auf einem ehemaligen Campingplatz jedoch noch recht grün.

Joshie auf “The Slab former RV Park”

Death Valley Nationalpark

Im Death Valley Nationalpark feiern Christiane und ich beide eine Premiere. Wir schlafen auf einem Campingplatz der unterhalb des Meeresspiegels liegt. Der Furnace Creek Campground liegt mitten im Nationalpark und dieses mal haben wir auch keine Probleme einen Platz zu ergattern. Denn die Hauptsaison im Death Valley Nationalpark neigt sich Ende April bereits dem Ende zu. Und die meisten Campingplätze im Park schließen Ende April. Anschließend ist es einfach zu heiß und ab Mai verbieten zudem einige Wohnmobilvermieter die Einfahrt mit gemieteten Wohnmobilen in den Park. Der Campingplatz liegt direkt am Besucherzentrum und hier haben wir uns zunächst einige Informationen zu möglichen Aktivitäten besorgt. Und es gab gute Nachrichten. Am Tag unserer Ankunft sollte es noch relativ “kühl” bleiben. Und so entschlossen wir uns direkt noch weiter in den Nationalpark zu fahren um uns die Hauptattraktionen anzusehen.

Joshie auf dem Furnace Creek Campground

Zunächst verschafften wir uns einen schönen Überblick über das Tal am Zabriskie Point. Und nach mehr als dreißig Tagen mit vorwiegend roten Felsformationen und Bergen bekommen unsere Augen hier mal wieder etwas Abwechslung.

Death Valley sieht man im Hintergrund

Dann ging es für uns weiter zum Badwater Basin. Das ist der tiefste Punkt in Nordamerika mit 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel. Von dem versprochenen “kühlen” Tag waren wir bei Temperaturen von 34° Celsius allerdings weit entfernt. Nur der starke Wind sorgte ein wenig für Erfrischung (und bei meinen inzwischen ziemlich langen Haaren für eine Sturmfrisur 🙂

Neben uns sahen wir eine Gruppe junger Frauen, die scheinbar auf der Suche nach den besten Fotos für Instagram ist. Wir schauen uns also einige Posen ab, um auch unseren Blog ein wenig aufzupeppen 😂.

Anschließend ging es für uns weiter zum Devils Golf Course. Hier hat sich Salz zu verrückten Formationen kristallisiert. Beim Besuch sollte man Vorsicht walten lassen, denn die Steine sind teilweise messerscharf.

Auch hier ist es ziemlich windig. Wo ist eigentlich unser Drei Wetter Taft?

Zum Abschluss fuhren wir dann noch zur Artists Palette.

Im Schatten unseres Autos haben wir dann den Tag ausklingen lassen. Und auch der Wind ging in den Feierabend.

Die Nacht war richtig heiß und so brauchten wir zum ersten Mal in den USA  weder unsere Schlafsäcke noch unsere Decken. Als wir morgens vor 9 Uhr für eine kurze Wanderung ins Auto steigen zeigt das Thermometer schon knackige 36 ° Celsius an.

Wir sind dann etwas im Golden Canyon wandern gegangen und haben Red Cathedral besucht.

Nachdem wir die gut 4,8 km lange Strecke hinter uns gebracht hatten, waren wir froh und läuteten bereits sehr früh den Feierabend ein. Im Schatten mit viel Wasser schauten wir, ob das Death Valley Melbourne den heißesten Tag auf unserer Reise streitig machen kann. Hier hatten wir Anfang März (also im Australischen Sommer) 41° Celsius erreicht. Und bei 41° Celsius bleibt auch das Thermometer im Death Valley stehen. Nicht schlecht für einen April auf der Nordhalbkugel.

Wir saßen dann noch lange draußen, genossen den Sonnenuntergang und stießen gemeinsam auf Papas (zweiten) Geburtstag an.

Aufgrund der Temperaturen waren wir nicht wirklich böse, dass wir das Death Valley am nächsten Tag verlassen mussten. Wir fuhren durch den westlichen Ausgang Richtung der Sierra Nevada, einer Gebirgskette in Kalifornien. Auf dem Weg machten wir noch einen Stopp am Salt Creek.

Anschließend hielten wir auch noch an den Mesquite Flat Sand Dunes.

Lone Pine

Übernachtet haben wir dann in der Nähe von Lone Pine. Hier hatten wir in unserer App Wiki Camps einen schönen kostenfreien Campingplatz gefunden. Und die an Lone Pine grenzenden Alabama Hills waren wirklich super schön! Die Felsformationen erinnerten uns an den Joshua Tree Nationalpark. Nur, dass wir hier noch die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada im Hintergrund hatten. Wir blieben dann zwei Nächte auf zwei unterschiedlichen Campingplätzen.

Campingplatz für die erste Nacht

Campingplatz für die zweite Nacht

Zum Abschluss unseres Roadtrips durch die USA schnürten wir dann nochmal unsere Wanderschuhe und besuchten den Mobius Arch. Leider war die Wanderung (selbst für Christiane) viel zu kurz. Doch der Schnappschuss von Mount Whitney durch den Felsbogen hat sich trotzdem voll gelohnt 🙂

Campingplatz, Joshie, Wanderung
Auf nach Las Vegas
Kia Ora Neuseeland

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