Ostküste von Neuseelands Nordinsel

Von Rotorua aus ging es für uns in Richtung East Coast mit den schönen Städtchen Gisborne und Napier. Doch zunächst machten wir noch einen Abstecher in den östlichen Bereich der Bay of Plenty.

Ohope Beach

Das kleine Städtchen Whakatane liegt direkt am wunderschönen Ohope Beach, einem breiten und flachen Sandstrand in der Bay of Plenty.

Hier hatten wir die Wahl zwischen zwei kostenfreien Campingplätzen. Wir entschieden uns für das Maraetotara Reserve. Auf dem Weg dorthin hatten wir einen kleinen Supermarkt entdeckt, der fußläufig zu unserem Campingplatz lag. Um die tolle Aussicht am Strand mit einer Flasche guten Wein zu genießen machten wir also zunächst einen kleinen Spaziergang dorthin. Anschließend haben wir es uns mit vegetarischen Burgern und den zwei erstandenen Weinflaschen so richtig gut gehen lassen. Einfach nur da zu sitzen, zu quatschen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen hat schon etwas für sich 😉 Das Wetter war auch mal wieder super nett zu uns und die Sonne schien vom fast wolkenfreien Himmel. Und da bei so einer Wetterlage gerne mal Feuchtigkeit verdunstet mussten wir am späten Nachmittag nochmal den Weg zum Supermarkt antreten um unsere Wein Vorräte aufzufüllen 🙂

Über den Pacific Coast Highway nach Napier

Wir sind langsam in den nächsten Tag gestartet und haben haben erstmal in Ruhe gefrühstückt.

Morgendliche Aussicht aus unserem Campervan heraus

Anschließend ging es für uns zunächst auf dem Pacific Coast Highway in Richtung Opotiki. Doch bereits kurz nach unserem Start hätten wir fast die Fahrt wieder für beendet erklärt um den Rest des Tages am kostenfreien Campingplatz am Waiotahi Beach zu verbringen. Es war einfach wahnsinnig schön dort!

Waiotahi Beach

Doch nach einem kurzen Fotostopp gaben wir uns einen Ruck und fuhren weiter. Das war leider nicht das erste Mal, dass wir so schöne Plätze zu schnell hinter uns lassen müssen… denn so doof wie es sich anhören mag, auch 40 Tage Roadtrip ausschließlich für die Nordinsel von Neuseeland sind (zumindest für uns) viel zu kurz! Schließlich waren wir noch nicht mal auf halbem Weg in Richtung Wellington im Süden. Und von dort wollten wir ja auch noch wieder ganz in den Norden von Neuseeland. Also verließen wir den Pacific Coast Highway und nahmen die “Abkürzung” über die Interstate 2 nach Gisborne.

Auf dem Weg nach Gisborne

Im kleinen Örtchen Matawai in den Bergen fanden wir einen günstigen Campingplatz mit Strom und Internet. Über den Strom waren wir dann auch heilfroh, denn Abends wurde es schnell kühler und in der Nacht begann es sogar zu frieren. Es war also mal wieder Zeit für unseren Heizlüfter.

Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück in Richtung Küste und des Pacific Coast Highways. Vorher füllten wir jedoch noch unsere Vorräte in einem größeren Supermarkt in Gisborne auf.

Etwas südlich von Gisborne gab es dann den nächsten kostenfreien Stellplatz für uns: das Oraka Reserve.

Skippy und Rocky sind schon ganz gespannt
Oraka Reserve

Sonnenuntergang
Mondaufgang

Wieder traumhaft schön und wieder sehr schade hier nicht einfach mal länger bleiben zu können.

Und aus diesem Grund entscheiden wir uns dann auch unsere ursprünglich geplante Tour drastisch zu kürzen. Wellington und der gesamte Süden der Nordinsel wird von unserer Route gestrichen. Weiter runter als nach Napier wird es für uns nicht mehr gehen. Insgesamt sparen wir so mit Sicherheit mehr als 1.000 zu fahrende Kilometer und gewinnen vor allem eine Menge Zeit.

Napier – Die Art Deco Stadt

In Napier angekommen feiern wir erstmal ein wenig unsere Entscheidung und so landen wir nach einem Spaziergang am Strand und durch die Innenstadt in der sehr netten Station Bar, bestellen einen sehr leckeren Syrah und anschließend noch eine große Portion Fritten. Insgesamt sagen uns vor allem die vielen vegetarischen Gerichte auf der Karte so zu, dass wir am nächsten Tag dort auch direkt nochmal frühstücken gehen.

Vegetarisches Egg Benedikt mit Hollandaise

Napier selber hat uns auch wirklich gut gefallen. Gerade die Innenstadt mit ihrem Park und die Promenade am Meer sind blitzblank und kostenfrei campen durften wir hier auch 🙂

Sonnenaufgang
National Aquarium of New Zealand

Frau mit Hund – als Ampel und als Statue

 

Campingplatz, Lucy, Rocky, Skippy
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